Wie ein negativer SCHUFA-Eintrag gelöscht werden kann

Auf einen negativen Eintrag bei der SCHUFA kann jeder gerne verzichten. Denn die Konsequenzen sind weitreichender als man denkt. Plötzlich wird der Kredit nicht mehr bewilligt, der Mietvertrag kommt nicht zustande und auch Einkäufe bei Onlinehändlern werden erschwert. Noch ärgerlicher wird es, wenn die bei der SCHUFA hinterlegten Daten veraltet oder fehlerhaft sind.
Die Schufa erhebt die gespeicherten Daten nicht selbst. Diese werden von Banken, Versicherern und Unternehmen an die SCHUFA übermittelt. Werden sämtliche Rechnungen fristgerecht bezahlt, stellt der SCHUFA-Eintrag kein Problem dar. Anders ist das jedoch, wenn der Eintrag negativ ist.
Für die Daten gibt es unterschiedliche Fristen, wann diese gelöscht werden müssen. Immer mal wieder kommt es dabei vor, dass Daten dennoch im Bestand bleiben. Um zu prüfen ob auch bei Ihnen veraltete Daten gespeichert sind, können Sie eine sogenannte Eigenauskunft bei der Schufa einholen. Für den Fall, dass Sie dann tatsächlich feststellen, dass es sich um fehlerhafte oder veraltete Daten handelt, können Sie bei der Schufa die Berichtigung oder Löschung beantragen.
Parallel dazu sollten Sie auch immer die Korrektur beziehungsweise Löschung bei dem Unternehmen beantragen, von dem der fehlerhafte Eintrag stammt. Dazu müssen Sie aufzeigen, warum der Eintrag falsch ist. Stellt sich das Unternehmen quer – was leider häufig der Fall ist – sollten Sie sich juristische Unterstützung holen. Denn wie bereits zu Beginn gezeigt, sind die Konsequenzen eines negativen SCHUFA-Eintrages weitreichend.
Wie kann ich einen negativen SCHUFA-Eintrag löschen?