Rund 15 Prozent weniger Unternehmensinsolvenzen im Januar 2015

Erst kürzlich hat das Statistische Bundesamt die aktuellen Zahlen für Unternehmensinsolvenzen in Deutschland im Januar 2015 veröffentlicht. Dies waren nach Informationen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 15,4 Prozent weniger als im Januar des vergangenen Jahres.

Baugewerbe hat die meisten Insolvenzen

Mit insgesamt 298 Fällen gab es im Januar 2015 im Baugewerbe die meisten Insolvenzen. Mit 297 Insolvenzen folgen auf dem 2. Platz Betriebe des Handels (einschließlich Reparatur und Instandhaltung von Kraftwagen). Insgesamt beliefen sich die voraussichtlichen Forderungen der Gläubiger aus beantragten Insolvenzen von Betrieben nach Angaben der Amtsgerichte im Januar 2015 auf rund 1,2 Mrd. €. Im Januar 2014 hatten sie noch bei 2,6 Milliarden € gelegen.

Privatinsolvenzen ebenfalls rückläufig

Neben den Insolvenzen von Unternehmen wurden auch Insolvenzanträge von ehemals selbstständig Tätigen, die ein Regel- bzw. ein Verbraucherinsolvenzverfahren durchlaufen (1645 Fälle), von Verbrauchern (6.397 Fälle), oder von natürlichen Personen als Gesellschafter (71 Fälle) erhoben. Inklusive der Nachlass- bzw. Gesamtgutinsolvenzverfahren meldeten die Amtsgerichte für Januar 2015 8.340 Insolvenzanträge. Dies entspricht im Vergleich zum Vorjahresmonat einem Rückgang von 11,9 Prozent.

Zusammenfassung

Zusammenfassend zeigen die Ergebnisse der Studie, dass die Insolvenzen in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr rückläufig sind. Inwiefern sich dieser Trend auch in den nächsten Monaten fortsetzen kann bleibt abzuwarten.
Weniger Unternehmensinsolvenzen im Januar