Schulden steigen mit dem Alter an

In Hessen scheinen mit zunehmendem Alter die Schulden der Menschen zu steigen. Deutlich wird das aus Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Von den Personen, die in Hessen eine Schuldnerberatung aufgesucht haben, haben die 45- bis 65-Jährigen im Schnitt 40.000 Euro Schulden. Die 25- bis 35-Jährigen haben hingegen „nur“ Verbindlichkeiten i. H. v. 20.000 Euro.
Insgesamt haben im vergangenen Jahr in etwa 18.000 Personen in Hessen eine Schuldnerberatung aufgesucht. Etwa die Hälfte dieser Personen 46 Prozent lebte zum Zeitpunkt der Beratung in einem Single-Haushalt.
Die Ursachen für eine Überschuldung sind in Hessen vor allem die plötzliche Arbeitslosigkeit (20 Prozent) ebenso wie eine Erkrankung, Sucht oder Unfall (circa 18 Prozent). Offene Rechnungen und/oder Kredite können dann häufig nicht mehr fristgerecht beglichen werden.
Bei der Terminvergabe stellen auch die öffentlichen Schuldnerberatungen in Hessen keine Ausnahme dar. Auch hier dauert es lange, bis Schuldner einen Termin erhalten. 10 Wochen sind hier keine Seltenheit. Ein Zeitraum, der die Situation meistens noch verschlimmert. Auch hier ist es deshalb empfehlenswert, sich möglichst zeitnah um einen Termin zu kümmern. Eine Möglichkeit ist natürlich auch der Besuch einer alternativen Schuldnerberatung, wie bspw. die anwaltliche Schuldnerberatung. Denn bei einer Entschuldung zählt für den Schuldner jeder Tag. Hier ist es wichtig, zusätzliche Kosten, wie sie durch Verzugszinsen entstehen können, zu vermeiden.
Steigende Schulden mit zunehmendem Alter